Gehörlosenseelsorge im Bistum Aachen
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100 Jahre Gehörlosenseelsorge Aachen

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100 Jahre Taubstummenseelsorge / Gehörlosenseelsorge in Aachen

Am Sonntag den 8 Juli 2012 feierte Bischof Heinrich Mussinghoff gemeinsam mit 130 Gehörlosen aus dem Bistum Aachen einen Festgottestdienst anlässlich des Jubiläumsjahres 100 Jahre Gehörlosenseelsorge in Aachen.

  100 Jahre Taubstummenseelsorge / Gehörlosenseelsorge in Aachen

Am Sonntag den 8 Juli 2012 feierte Bischof Heinrich Mussinghoff gemeinsam mit 130 Gehörlosen aus dem Bistum Aachen in der Klosterkirche der Schwestern von armen Kinde Jesu einen Festgottestdienst anlässlich des Jubiläumsjahres 100 Jahre Gehörlosenseelsorge in Aachen. Der Gottesdienst wurde mitgestaltet durch den Aachener Gebärdenchor Singende Hände.

 
 
 
 

Anschliessend kamen die Gäste zu einem Fest der Begegnung im historischen sonnendurchfluteten Kreuzgang des Aachener Domes.

Bischof Mussinghoff kam mit den Gästen ins Gespräch.

Bei leckerm Eintopf und Kuchen kamen die Gäste ins rege Gespräch. Die meisten Gesprächen sind lautlos, weil diese in Gebärdensprache gehalten wurden.

Diakon Josef Rothkopf hat lange Zeit in kirchlichen und kommunalen Archiven nach Dokumenten und Bildern zu der Geschichte der Taubstummenseelsorge ( bis in die 80er Jahre wurde die Gehörlosenseelsorge so genannt)  in Aachen geforscht. Viele Dokumente sind in Sütterlin-Schrift verfasst. Rothkopf hat diese ins Hochdeutsch übersetzt und mit vielen Bilddokumenten zu einer grossen Ausstellung im Kreuzgang zusammengestellt.

Die wichtigsten Eckdaten:

  •  seit 1838 Religionsunterricht in der neu gegründeten Taubstummenanstalt Trichterstraße, später An der Schanz
  •  Vor Hundert Jahren
     Beauftragung von Kaplan Josef Gaspers, St. Jakob in Aachen, mit der
     Taubstummenseelsorge
  • Vor 80 Jahren
    Diözean-Taubstummenseelsorge im neu geründetem Bistum Aachen unter Pfarrer Josef Gaspers, Kronenburg/Eifel, später Heinsberg
  • Vor 50 Jahren
    Wiederaufbau der diözeanen Gehörlosenseelsorge unter Pfarrer Wolfgang Römer

Abgerundet wurde der Festtag durch zwei ausführliche, hochinteressante Führungen durch den Aachener Dom, übersetzt von Gebärdensprachdolmetscherinnen.

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Von Norbert Hesselmann

Veröffentlicht am 10.12.2012

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